Fragen + Antworten zur Massage

Fragen und Antworten zur Massage

Fingerfriktionen am Kreuzbein

 

●  Wie läuft eine Massagesitzung ab
Zuerst lernen wir uns kennen, du erzählst mir, was du dir wünschst und was sonst noch wichtig ist. Vielleicht hast du auch Fragen an mich. Dann massiere ich dich. Du sorgst bitte für dich und achtest darauf, dass die Massage so abläuft, wie du es dir vorstellst, nicht nur, was die Druckstärke angeht. Häufig mag man nach einer Zeit der Eingewöhnung nicht mehr reden und lieber nach innen gehen. Abschließend ist noch etwas Zeit zum Nachruhen und um langsam wieder umzuschalten.

●  Wie lange dauert die Massage, was kostet sie
— 70 bis 75 Minuten kosten 70 Euro, dann bist du vom Vorgespräch bis zum Nachruhen 90 bis 100 Minuten bei mir.
— 90 bis 95 Minuten kosten 90 Euro, dann bist du vom Vorgespräch bis zum Nachruhen 110 bis 120 Minuten bei mir.

●  Gibt es zum Kennenlernen auch kürzere oder Schnuppermassagen
Nein. Du siehst schon an meiner Webseite, ich selber brauche eine gewisse Ausführlichkeit. Kürzere Massagen bringen mich in Stress.

●  Gibt es Ermäßigungen
Normalerweise nicht. Es gibt aber besondere Situationen in unserem Wachstums-, Entwicklungs- und Gesundungsprozess, wo eine wöchentliche Massage eine wichtige Unterstützung darstellt, die dann oftmals nicht mehr zu bezahlen wäre. Also als Dauerklient*in mit knappem Geldbeutel können wir gemeinsam überlegen, welche Möglichkeiten es gibt, trotzdem regelmäßig zu kommen.

●  Was passiert, wenn kurzfristig was dazwischen kommt und ich den vereinbarten Termin nicht einhalten kann
Bis zu 24 Stunden vorher kannst du ohne jegliche Kosten absagen. Wenn du später absagst oder nicht kommst, stelle ich dir den vollen Preis in Rechnung.

●  Kommst du auch zu mir nach Hause
Nein, ich komme nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Entspannung bei mir in der Praxis tiefer ist.

●  Heißt Ganzheitlich Energetische Massage, dass der ganze Körper berührt wird
Nein, es heißt nur, dass ich ganzheitlich arbeite und den Energiefluss berücksichtige. Beispiel: Wenn ich an der Schulter Energien freisetze, verteile ich sie von dort zu Arm und Hand und den Rücken hinunter. Sonst steigen sie meistens in den Nacken oder Kopf, was sich in der Regel unangenehm anfühlt.
Selbstverständlich ist es auch möglich, dir eine Ganzkörpermassage zu geben, wenn du möchtest.

●  Ich möchte so gern, ich brauche die Massage dringend, aber ich traue mich nicht
Du brauchst die Massage, ja, das kann ich nachvollziehen. Liebevolle, respektvolle und achtsame Berührung gehört für uns alle zu den Grundbedürfnissen. Du bist damit nicht allein, ungefähr die Hälfte der Menschen traut sich nicht.
Vielleicht ginge es aber, mich anzurufen? Du kannst ja jederzeit wieder auflegen und bist zu nichts verpflichtet.
Natürlich kannst du dich nur entspannen, wenn du Vertrauen zu mir entwickeln kannst. Dafür ist das Vorgespräch vor dem Beginn der Massage wichtig.
Wenn dir das Ausziehen schwerfällt: Dann lege bitte beim ersten Mal nur die Jacke und die Schuhe ab. Denn es gibt etliche Behandlungsmöglichkeiten, wo das Ausziehen nicht erforderlich ist. Natürlich werde ich auf deine individuellen Grenzen achten, was die Tiefe der Massage und den Kontakt angeht.

●  Zahlt oder bezuschusst die Krankenkasse die Massagesitzungen
Nein. Ich bin Heilpraktiker (Psychotherapie) und kann keine ärztlichen Verordnungen entgegennehmen. Die Abrechnung über private Krankenversicherungen wäre zwar eventuell möglich, der bürokratische Aufwand ist mir aber zu hoch.

●  Gehe ich mit meiner Krankheit / meinen Schmerzen lieber zum Arzt oder kann ich auch direkt zu dir kommen
Für körperliche Krankheiten ist ein*e Arzt/Ärztin oder ein*e Heilpraktiker*in zuständig, mit Beschwerden wie z.B. Spannungskopfschmerzen kannst du auch ohne Umwege zu mir kommen. Aber wenn es wichtig ist, das eine vom anderen zu unterscheiden, ist zuerst ein Besuch bei einem*r Mediziner*in oder bei einem*r Heilpraktiker*in notwendig.

●  Muss ich mich für die Massage ganz ausziehen
Du „musst“ dich nicht ausziehen. Du ziehst dich soweit aus, wie es sich für dich gut anfühlt. Tiefe Entspannung ist nur dann möglich, wenn du dich geschützt fühlst. Für Ölmassagen solltest du dich möglichst bis auf den Slip ausziehen.

●  Welches Öl verwendest du beim Massieren
Ein kaltgepresstes Jojobaöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein besseres Öl habe ich in meiner 30-jährigen Massagezeit noch nicht gefunden. Es zieht schnell ein und hinterlässt eine samtige Haut, die sich wunderbar massieren lässt.

●  Ich reagiere allergisch auf viele Öle, kann ich trotzdem kommen
Ja. Ich verwende das Jojobaöl auf Wunsch auch ohne den Zusatz von ätherischen Ölen. Für die empfindliche Haut halte ich ein absolut neutrales, raffiniertes Jojobaöl bereit. Oder ich massiere mit einem Seidenpuder. Oder ohne alles.

●  Kann ich nach der Massage duschen
Ja. Die Dusche ist für den Fall der Fälle vorhanden, aber bisher nutzt sie niemand. Es wäre sogar schade, das gute, gerade eingezogene Öl von der Haut “wie Samt + Seide” wieder abzuwaschen.

●  Was muss ich mitbringen
Außer Geld zum Bezahlen „musst“ du nichts mitbringen. Gerne ein Spannbettlaken, ca. 90 x 200 für den Massagetisch, plus ein dünnes Laken zum Zudecken, aber natürlich habe ich alles da.

●  Kann ich Massagegutscheine bei dir erwerben
Nein. Gleichwohl könnte ein von dir persönlich ausgestellter Gutschein eine Möglichkeit sein, eine Massage zu verschenken.

●  Kann ich direkt anschließend wieder zur Arbeit gehen
Ja sicher. Ich kann dich als Abschluss der Behandlung belebend, erfrischend massieren. Über den Aktivitätsschub wird sich auch dein Arbeitgeber freuen.
“Verdauen” geschieht zwar von allein, aber für die meisten sind Ruhezeiten hinterher angenehm, damit die Massageerlebnisse integriert werden können. Du hast mehr von der Behandlung, wenn du dir wirklich Zeit dafür nimmst und hinterher die Ruhe zum Nachwirken-lassen genießt.

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